Der Brautstrauß ist das wohl persönlichste Deko-Element der Hochzeit. Er begleitet die Braut den ganzen Tag, taucht auf fast jedem Foto auf und sollte deshalb sorgfältig zu Kleid, Stil und Jahreszeit ausgewählt werden. Wer früh plant, hat die größte Auswahl und bekommt auch in der Hochzeitssaison noch einen Termin bei der Wunsch-Floristin.
Die passende Form finden
Die Form des Straußes bestimmt den Charakter maßgeblich:
- Rundgebunden: der zeitlose Klassiker, kompakt und für jedes Kleid geeignet.
- Wasserfall oder Tropfenform: elegant und fließend, ideal für bodenlange Kleider.
- Wild gebunden: locker, asymmetrisch und naturnah, der Favorit für Boho- und Greenery-Hochzeiten.
- Einzelblume oder kleiner Strauß: reduziert und modern, gut für standesamtliche Trauungen.
Wichtig ist, dass der Strauß zur Körpergröße und zum Schnitt des Kleids passt. Ein üppiger Strauß wirkt vor einem schlichten Kleid stark, kann ein stark verziertes Kleid aber überladen.
Als grobe Orientierung für die Größe hat sich bewährt: Der Strauß sollte etwa ein Drittel der Oberkörperbreite einnehmen. Wer unter 1,65 Meter groß ist, fährt mit einem Durchmesser um die 25 Zentimeter meist besser als mit einem ausladenden Bouquet, das auf Fotos schnell die Taille verdeckt. Bei einem Kleid mit Spitzenapplikationen oder aufwendigem Ausschnitt gilt umgekehrt: je ruhiger der Strauß, desto besser kommt das Kleid zur Geltung.
Ein Punkt, den viele erst am Hochzeitstag merken: Ein üppiger Strauß mit dickem Stielbund kann zwei Kilo und mehr wiegen. Wenn ihr ihn während einer 40-minütigen freien Trauung haltet, macht sich das bemerkbar. Fragt eure Floristin nach einem Bouquethalter oder einem schlanker gebundenen Griff, wenn ihr eine lange Zeremonie plant.
Blumen und Farben
Ob klassische Rosen, romantische Pfingstrosen, zarte Ranunkeln oder Trockenblumen für den Boho-Look: Die Blumenwahl hängt von Stil und Saison ab. Saisonale Blumen sind frischer, oft günstiger und nachhaltiger als importierte Ware. Sprecht mit eurer Floristin über das, was zum Hochzeitstermin Saison hat.
Bei den Farben lohnt es sich, den Strauß auf das Farbkonzept der Hochzeit abzustimmen, ohne ihn exakt zu kopieren. Ein Strauß in den Hochzeitsfarben oder in einem bewussten Kontrast dazu wirkt durchdacht. Wer den Blumenschmuck darüber hinaus über die Location ziehen möchte, findet weitere Anregungen unter Hochzeit dekorieren mit Blumen.
Was wann Saison hat
Saisonale Ware ist der größte Hebel beim Preis und bei der Haltbarkeit. Grobe Orientierung für Deutschland:
- März bis Mai: Tulpen, Ranunkeln, Anemonen, Flieder, Maiglöckchen. Frühlingsblumen sind zart und mögen keine Hitze — bei einer Trauung im geheizten Raum verlieren sie schneller Form.
- Mai bis Juni: Pfingstrosen, die klassische Hochzeitsblume. Das Zeitfenster ist kurz, deutsche Ware gibt es je nach Jahr nur wenige Wochen. Wer sie außerhalb der Saison möchte, zahlt für Importware ein Vielfaches.
- Juni bis September: Rosen, Dahlien, Hortensien, Astilben, Wiesenblumen. Die größte Auswahl und die robustesten Sorten.
- Oktober bis November: späte Dahlien, Chrysanthemen, Hagebutten, Gräser, Beerenzweige.
- Dezember bis Februar: Amaryllis, Christrosen, Eukalyptus, Zweige, Trockenblumen. Im Winter sind Struktur und Grün wichtiger als Blütenfülle.
Eukalyptus, Pistazie und Olivenzweig sind ganzjährig verfügbar und machen einen Strauß voluminöser, ohne den Preis stark zu treiben — ein bewährter Trick, wenn das Budget begrenzt ist.
Was ein Brautstrauß kostet
Die Spanne ist groß und hängt fast vollständig an der Blumenwahl. Ein schlicht rundgebundener Strauß mit saisonalen Blumen liegt in Deutschland üblicherweise bei 60 bis 100 Euro. Für einen üppigen, wild gebundenen Strauß mit Pfingstrosen oder Orchideen sind 150 bis 250 Euro realistisch, außerhalb der Saison auch mehr. Trockenblumensträuße bewegen sich meist zwischen 70 und 140 Euro.
Wenn ihr sparen wollt, ohne auf Wirkung zu verzichten: Legt eine Leitblume fest, die teuer sein darf, und füllt den Rest mit saisonalen Sorten und Grün. Das ist wirkungsvoller, als überall ein bisschen zu sparen.
Anstecker und Pendants
Traditionell trägt der Bräutigam einen Anstecker (Boutonnière), der eine Blume aus dem Brautstrauß aufgreift. So entsteht ein stimmiges Bild. Auch Trauzeugen, Eltern oder Blumenkinder lassen sich mit kleinen Ansteckern oder Mini-Sträußen einbeziehen.
Rechnet pro Anstecker mit etwa 8 bis 15 Euro und bestellt lieber einen mehr als zu wenig — Anstecker gehen im Lauf des Tages gerne verloren oder werden zerdrückt. Praktischer Hinweis für den Sitz: Magnetverschlüsse halten deutlich besser als Nadeln und hinterlassen keine Löcher im Anzugstoff, funktionieren aber nicht bei jedem Revers.
Der Tag selbst: Transport und Haltbarkeit
Der schönste Strauß nützt wenig, wenn er beim Sektempfang schlappmacht. Was in der Praxis hilft:
- Abholzeitpunkt klären. Frische Sträuße werden idealerweise am Morgen des Hochzeitstags gebunden oder abgeholt, nicht am Vorabend.
- Wasser bereitstellen. Ein hohes Glas oder eine Vase am Getting-Ready-Ort und später am Brauttisch. Der Strauß steht dort immer, wenn ihr ihn gerade nicht braucht.
- Nicht ins Auto in die Sonne. Ein Strauß, der eine Stunde im aufgeheizten Kofferraum liegt, ist nicht zu retten. Auf der Rückbank im Fußraum, Klimaanlage an.
- Jemanden zuständig machen. Trauzeugin oder Trauzeuge sollte wissen, wo der Strauß hingehört, während ihr die Ringe tauscht oder Gäste begrüßt.
Wenn ihr den Brautstraußwurf plant, lohnt sich ein kleiner Wurfstrauß als Zweitexemplar. Er kostet meist 25 bis 40 Euro, und ihr behaltet euer eigentliches Bouquet unversehrt.
Frisch oder zum Behalten
Frische Sträuße sind unschlagbar in Duft und Lebendigkeit, halten aber nur den Tag. Wer ein Erinnerungsstück möchte, wählt einen Strauß aus Trockenblumen oder lässt den frischen Strauß nach der Hochzeit trocknen oder konservieren. Beides ist möglich, sollte aber vorab mit der Floristin besprochen werden. Eine besonders schöne Form, getrocknete Rosen dauerhaft zu präsentieren, ist die Flowerbox zur Hochzeit.
Zum Konservieren gibt es drei gängige Wege: kopfüber an einem dunklen, luftigen Ort trocknen (kostenlos, dauert zwei bis drei Wochen, die Farben verblassen deutlich), Gefriertrocknung beim Dienstleister (formstabil und farbtreu, meist 150 bis 350 Euro) oder das Pressen einzelner Blüten für einen Bilderrahmen. Wer die Gefriertrocknung möchte, sollte den Strauß innerhalb von zwei bis drei Tagen nach der Hochzeit einsenden — das gehört auf die Aufgabenliste für die Trauzeugin.
Häufige Fragen
Wann sollte ich den Brautstrauß bestellen? Für Hochzeiten in der Hauptsaison von Mai bis September gilt: sechs bis neun Monate vorher anfragen. Gute Hochzeitsfloristinnen sind an Samstagen früh ausgebucht. Die finale Blumenauswahl könnt ihr dann noch bis wenige Wochen vorher anpassen.
Muss der Brautstrauß zum Kleid passen — oder zur Deko? Zu beidem, aber in dieser Reihenfolge: erst Kleid, dann Farbkonzept. Der Strauß liegt auf jedem Porträtfoto direkt am Kleid, die Tischdeko sieht man daneben nie im selben Bild.
Wer bezahlt den Brautstrauß? Traditionell der Bräutigam, der ihn der Braut am Morgen überreicht. Heute wird das meist gemeinsam aus dem Hochzeitsbudget bestritten — eine Frage der Absprache, keine Regel.
Lohnt es sich, den Strauß selbst zu binden? Wenn ihr Freude daran habt und einen lockeren, wilden Look wollt: ja. Rechnet mit Blumen für 40 bis 70 Euro vom Großmarkt und einem Probelauf zwei Wochen vorher. Für formale, exakt gebundene Formen wie den Wasserfallstrauß ist die Floristin die sichere Wahl — dort sieht man handwerkliche Übung sofort.
Wenn ihr euren Brautstrauß nicht selbst binden möchtet, könnt ihr im Verzeichnis gezielt Floristinnen und Floristen finden, die mit Schwerpunkt auf Hochzeitsfloristik Strauß, Anstecker und Tafelschmuck aus einer Hand gestalten.
Künstliche Blumen & Eukalyptus-Girlanden

- 【Verbesserte Verpackung】 Jetzt in stabiler Pappbox (keine Vakuumverpackung mehr). Sie erhalten 4 künstliche, hängende Eukalyptus-Girlanden (Gesamt 7,2 m) , die für die Innen- und Außendekoration ausreichen. Jede Eukalyptusgirlande ist 1,8 m lang und besteht aus etwa 138 Eukalyptusblättern, 33 Eukalyptuszweigen und 22 Blütenbüscheln.
- 【Material】Eukalyptus Girlande bestehen aus Kunststoff und Stoff, sind wasserdicht und langlebig.Eukalyptusblätter gibt es in drei verschiedenen Größen und zwei verschiedenen Farben, nämlich 2 cm, 3 cm und 5,5 cm.

- Hochwertige Materialien: Die AIMEKE Eukalyptus-Girlande besteht aus hochwertigem Seidenstoff und flexiblem Kunststoff, ist wasserfest, farbecht und hautfreundlich. Sie hat eine lange Lebensdauer und ist sicher im Haushalt
- Flexibles Design: Diese Girlande besteht aus zwei künstlichen Eukalyptus-Girlanden mit grünen Blättern und weißen Blüten. Eine Girlande ist 180 cm lang und der Blüten lässt sich leicht von den Blättern trennen. An den Enden befinden sich Löcher, so dass die Girlande fast überall aufgehängt werden kann

- 【Menge und Größe】 4er-set künstliche Eukalyptus Girlande. Jeder Eukalyptus Girlande ist 1.8 Meter lang, hat insgesamt 54 Zweige und 162 Blätter.
- Hochwertiges Material】 Die Eukalyptus Künstlich besteht aus Kunststoff, der weich und bequem ist, sich zart anfühlt und realistisch aussieht.

- 【Naturgetreue Eukalyptus Girlande als Dekohighlight】 Diese realistische Eukalyptus Girlande mit zarten grünen Blättern und dezenten weißen Blüten bringt Frische und Natürlichkeit in jeden Raum – perfekt als Eukalyptus Deko für Zuhause, Events oder Feiern
- 【Flexibel & Vielseitig Einsetzbar】 Die biegsame Struktur der Eukalyptus Girlande erlaubt verschiedene Formen und Anwendungen – als Tischgirlande, Fensterdeko oder um Geländer und Rahmen gewickelt. Auch ideal für DIY-Projekte und saisonale Arrangements
Anzeige / Affiliate-Links: Kauft ihr über diese Links, erhalten wir eine Provision. Für euch entstehen keine Mehrkosten. Preise und Verfügbarkeit können abweichen, es gilt der zum Kaufzeitpunkt auf Amazon angezeigte Preis. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.